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Zuhause älter werden - wir unterstützen Sie dabei!

Ausstellung Birgitt Koehler

Auch im hohen Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können, ist der Wunsch vieler Menschen. Hier fühlen sie sich geborgen, haben ihren eigenen Rückzugsort in gewohnter Umgebung mit all den persönlichen Erinnerungen.

Oft nehmen körperliche Einschränkungen im höheren Alter zu und der Wohnalltag wird beschwerlicher. Die Wohnungsgesellschaft Nünchritz hat schon viele Mieter aktiv bei der Änderung ihrer Wohnsituation begleitet und unterstützt. Oft konnten schon mit kleinen Maßnahmen und Hilfsmitteln große Erleichterungen erzielt werden. Zuvor stellt sich jedoch immer die Frage der Kostenübernahme. Im Folgenden geben wir unseren Mietern einige Hinweise, welchen Beitrag dazu die Kranken- und Pflegekassen leisten bzw. welche anderen Zuschüsse im Einzelfall zur Verfügung stehen.

Kostenübernahme für Hilfsmittel:
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für sogenannte Hilfsmittel (eine Pflegestufe muss nicht vorhanden sein). Dazu gehören zum Beispiel Pflegebetten, Toilettenstühle, WC-Aufsätze, Hausnotrufsysteme, Rollstühle, Rollatoren, Haltegriffe u. v. m.. Für ein Hilfsmittel muss der Versicherte lediglich die Zuzahlung von 10 € leisten.

Kostenübernahme bei Modernisierungen:
In Einzelfällen reichen Hilfs-mittel allerdings nicht aus, um den Verbleib in der eigenen Wohnung zu sichern. Zum Beispiel dann, wenn der Ein- und Ausstieg in die Badewanne auch mit Haltegriffen nicht mehr möglich ist. Dann sind umfangreiche Umbaumaßnahmen notwendig, die meist auch einen erheblichen Kostenfaktor bedeuten. Doch auch dafür gibt es einige Möglichkeiten, Zu-schüsse und zinsgünstige Dar-lehen in Anspruch zu nehmen. 
 
Für Mieter mit Pflegestufe:

In Fällen, in denen durch einen Umbau die Pflege einer Person erleichtert oder überhaupt erst ermöglicht wird, zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.000 € pro Maßnahme.
Innerhalb der Wohnung werden u.a. bezuschusst:

  • Rutschhemmende Bodenbeläge
  • Türvergrößerung, Abbau von Türschwellen, Türanschläge
  • Badewanneneinstiegs-hilfen (Änderung der Bausubstanz)
  • höhenverstellbare sanitäre Anlagen
  • Einbau einer Dusche ohne bzw. mit niedrigem Einstieg (soweit techn. umsetzbar)
  • Verlängerte Armaturen

Zusätzlich bietet auch die KfW-Bank Zuschüsse für Mieter an. Im Rahmen einer Reduzierung von Barrieren gewährt die KfW einen Investitionszuschuss in Höhe von 10 % der förderfähigenKosten (max. jedoch 5.000 €). Mit dieser staatlichen Förderung werden auch für nicht pflegebedürftige Mieter Anreize für Modernisierungsvorhaben, wie z. B. den Einbau altersgerechter Sanitärobjekte, geschaffen.

Sie wünschen sich einen altersgerechten Umbau?  
Dann setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung, damit wir Ihr Anliegen prüfen und unter Berücksichtigung der technischen und räumlichen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam eine Lösung finden.
Wünschen Sie sich vollständig barrierefreien Wohnkomfort mit Betreuungsservice, dann kommt eventuell auch ein Umzug in unsere betreute Wohnanlage in der Glaubitzer Straße in Betracht. Ab 1. Juni steht u. a. eine schöne 2-Raum-Wohnung zur Anmietung bereit. Wir beraten Sie gern.

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